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Alle gegen Joao Felix: So soll Eintrachts Rendezvous mit der Historie gelingen
90MIN - DE
Thu, 18 Apr 2019 13:15

Alle gegen Joao Felix: So soll Eintrachts Rendezvous mit der Historie gelingen

90MIN - DE
Thu, 18 Apr 2019 13:15

Alle gegen Joao Felix: So soll Eintrachts Rendezvous mit der Historie gelingen
​Heute Abend (​21.00 Uhr) hat die ​Eintracht Frankfurt eine Verabredung mit der Geschichte: Zum ersten Mal seit der Saison 1979/80, also bald vierzig Jahren, können die Hessen wieder mal in ein europäisches Halbfinale einziehen. Doch dafür muss heute ein gegnerischer Spieler besonders kontrolliert werden.
Die Ausgangslage damals war etwas einfacher als heute. Einem 4:1-Hinspielerfolg in Frankfurt gegen den tschechoslowakischen Vertreter Zbrojovka Brno folgte eine verschmerzbare Niederlage (2:3) im Rückspiel. Die Eintracht stand im UEFA-Cup-Halbfinale! Übrigens zusammen mit drei weiteren Bundesligisten (!). Bis heute hat das kein anderer Verband geschafft. Über den FC Bayern gelangte die Eintracht dann auch bis ins Finale, das ebenfalls im Hin-und Rückspiel-Modus ausgetragen wurde. Am 21. Mai 1980 krönten sich die "Adler" durch ein hartumkämpftes 1:0 über Borussia Mönchengladbach zum Turniersieger. (Das Hinspiel hatte Gladbach 3:2 gewonnen). 
Ganz soweit ist es heuer noch nicht. Und schon die heutige Aufgabe hat es in sich: mindestens zwei Tore muss die Eintracht schießen. Wenn Benfica trifft, umso mehr... Und da liegt die Crux: Denn angesichts der Mitwirkung eines "Jahrhunderttalents" beim Gegner (O-Ton Adi Hütter) dürfte ein "Zu-Null"-Spiel heute schwierig werden. 
​​Der Name des Hochgepriesenen: Joao Felix, zarte 19 Jahre alt. Was der im Hinspiel im Estadio da Luz auf den Rasen zauberte, bestätigte nur den Ruf, der ihm mittlerweile wie Donnerhall vorauseilt: Drei Tore selbst geschossen, das vierte vorbereitet. Gelingt es der Eintracht, Joao Felix zumindest ansatzweise aus dem Spiel zu nehmen, wäre schon viel gewonnen. Dazu Hütter: "Wir müssen versuchen, seine Räume so eng wie möglich zu halten und ihn auch über die Zweikämpfe aus dem Spiel zu nehmen." Leichter gesagt, als getan. Das weiß auch der Eintracht-Coach: "Wir brauchen das perfekte Spiel", so der sterreicher. Und ein Gegenmittel gegen den kommenden portugiesischen Superstar Joao Felix.