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Diese 9 Stars wurden im bisherigen Transferfenster zu teuer eingekauft
90MIN - DE
Fri, 12 Jul 2019 09:14

Diese 9 Stars wurden im bisherigen Transferfenster zu teuer eingekauft

90MIN - DE
Fri, 12 Jul 2019 09:14

​In diesem Transfersommer gab es schon einige Überraschungen, viele Stars wechselten zu unerwarteten Vereinen und manche Deals gingen für Schnäppchen-Preise über die Bühne.

Diese 9 Stars wurden im bisherigen Transferfenster zu teuer eingekauft
Doch es gibt auch einige Profis, für die so viel bezahlt wurde, dass sich durchaus einige Fans wundern dürften. Das sind die bisher überteuersten Transfers des Sommers.

Aaron Wan-Bissaka - Manchester United (55 Mio.)
Ganze 55 Millionen Euro überwies ​Manchester United an Crystal Palace, um sich die Dienste des Top-Talents Aaron Wan-Bissaka zu sichern. Damit gehört er klar zu den teuersten Außenverteidigern, doch im Vergleich zu diesen anderen Verpflichtungen ist Wan-Bissaka durchaus ein Risiko. Zwar bringt er enormes Potential mit und gehört zu den großen Nationalmannschafts-Hoffnungen, doch der 21-Jährige lieferte erst eine Saison auf Profi-Niveau ab. United muss hoffen, dass er sich noch einmal gewaltig entwickelt.

Mats Hummels - Borussia Dortmund (30,5 Mio.)
In diesem Transfersommer verpflichtete der ​BVB bereits die Bundesliga-Stars Thorgan Hazard, Julian Brandt und Nico Schulz. Doch der teuerste Einkauf der Borussia ist ein ganz anderer, nämlich Mats Hummels. Mehr als 30 Millionen Euro ließ sich Dortmund seine Dienste kosten, damit ist die Rückkehr nach drei Jahren beim ​FC Bayern München perfekt. Doch ​bei dem viel diskutierten Wechsel bleibt zu beachten, dass es sich nicht um normale Umstände handelte. Der Rekordmeister wollte den Preis hochschrauben, die Dortmunder ein Zeichen setzen. Trotzdem ist diese Ablöse für den 30-Jährigen wahrscheinlich zu viel.

João Félix - Atlético Madrid (126 Mio.)
João Félix gehörte in der letzten Saison zu einem der größten Newcomer überhaupt. Ihm wurde nach tollen Leistungen ​eine große Zukunft vorhergesagt, doch er spielte eben "nur" bei Benfica in der portugiesischen Liga. Deshalb musste erst ein großer europäischer Top-Klub kommen, der den jungen Portugiesen ins Visier nimmt. Atlético Madrid tat dies und machte den 19-Jährigen zum bisherigen Rekord-Transfer. Mit 126 Millionen Euro wird er zum viertteuersten Profi überhaupt, trotz seiner Qualitäten ist die Ablöse deutlich zu hoch angesetzt.

Daniel James - Manchester United (17 Mio.)
Bisher machten die Red Devils erst zwei Transfers offiziell, neben Wan-Bissaka ist Daniel James der zweite Neuzugang. Doch ​auch für ihn bezahlte United viel - und zwar sehr viel. 17 Millionen Euro überwies man an den walisischen Klub Swansea City, mit dem 21-Jährigen kommt zumindest enorm viel Potential. Doch der Youngster absolvierte noch keine einzige Partie im englischen Oberhaus, auch in den unteren Ligen hatte er noch mit durchwachsenen Leistungen zu kämpfen. Ob er sich überhaupt bei Manchester durchsetzen kann, bleibt deswegen abzuwarten. 

Ayoze Pérez - Leicester City (33,4 Mio.)
Newcastle Uniteds Perez ist mit 25 Jahren im besten Fußballalter.​ Deshalb wurde es für ihn Zeit, den nächsten Schritt zu machen. Diesen bot ihm Leicester City an, er zögerte nicht lange und der ​Premier-League-Klub nahm den zwölf-Tore-Mann aus der Vorsaison unter Vertrag. Den Deal drückte man aber nicht unter gewaltige 33,4 Millionen Euro, die in diesem Sommer an Newcastle flossen. Da Perez seit Jahren eher zu den soliden, aber nicht unbedingt herausragenden Stürmern zählt, ist diese Summer schon beachtlich. Leicester wird sich allerdings etwas dabei gedacht haben, vielleicht schießt Geld ja doch Tore.

Lucas Hernández - Bayern München (80 Mio.)
​Mit Lucas Hernández kam ein 23-jähriger, unheimlich aufstrebender Weltmeister zum Rekordmeister aus München. Eigentlich kann man bei diesem Deal nur staunen, doch es gibt mindestens zwei ganz große Haken. Zum einen ist natürlich die Ablösesumme extrem, der Franzose wird mit 80 Millionen Euro zum zweitteuersten Innenverteidiger der Geschichte. Auch laboriert Hernández seit Februar an einer Verletzung am Innenband, was sogar eine Operation nach sich zog. Damit hat der FC Bayern wahrscheinlich mehr Risiko als Erfolg verpflichtet und man darf sehr gespannt sein, wie der Franzose im Bayern-Dress aufspielen wird.

Tyrone Mings - Aston Villa (22,3 Mio.)
​Der Marktwert von Tyrone Mings wird bei etwa fünf Millionen Euro eingestuft. Damit ist der 26-Jährige definitiv keiner der großen Top-Stars im englischen Fußball. Trotzdem ließ sich Aufsteiger Aston Villa seine Dienste gleich 22,3 Millionen Euro kosten. Zwar konnte er sich in der letzten Rückrunde schon beweisen, doch gerade einmal fünf Einsätze in der Premier League aus der Hinrunde werfen Fragen auf. Auf den Innenverteidiger werden zum Saisonstart zumindest viele Augen gerichtet sein.

Ferland Mendy - Real Madrid (48 Mio.)
​Real Madrid war in diesem Sommer schon mächtig im Kaufrausch.​ Mehr als 300 Millionen Euro gab man bereits für neue Top-Stars aus, ein großer Teil davon ging auch für Olympique-Lyon-Verteidiger Ferland Mendy über den Tisch. Der Außenverteidiger konnte sich vor allem in der letzten Saison zwar in den Fokus vieler Top-Klubs spielen, doch bis zur internationalen Klasse fehlte ihm stets ein ganzes Stück. Es ist als gut möglich also, dass die Königlichen deutlich zu viel für den 24-jährigen Franzosen bezahlt haben.

Benjamin Pavard - Bayern München (35 Mio.)
Dass ein Verein gleich zwei aktuelle Weltmeister verpflichtet, die beide 23 Jahre alt sind und in der Verteidigung spielen, ist wahrlich eine Leistung. Wenn es ganz bitter kommt, wird man am Ende des Tages allerdings für beide Akteure deutlich zu viel bezahlt haben. Denn vor allem bei Pavard glauben viele Fans und Experten nicht daran, dass er sich beim Rekordmeister durchsetzen kann. Nach einer erschreckend schwachen Saison beim VfB sieht er sich enormem Druck ausgesetzt, die hohe Ablöse tut ihm dabei natürlich auch keinen Gefallen.​