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Osnabrücks Höhenflug und Hachings Krise gehen weiter
KICKER.DE
Mon, 15 Apr 2019 19:52

Osnabrücks Höhenflug und Hachings Krise gehen weiter

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Mon, 15 Apr 2019 19:52

3.

Osnabrücks Höhenflug und Hachings Krise gehen weiter
Liga, 33. Spieltag: KSC nur 0:0 in Würzburg
Spitzenreiter Osnabrück hat in Uerdingen am Sonntag einen weiteren Schritt Richtung 2. Liga gemacht. Unterhachings schlimme Phase geht derweil weiter. Am Samstag kontert Wehen Wiesbaden (3:0 gegen Köln) Halles Sieg in Meppen. Im Tabellenkeller sendet Jena das nächste Lebenszeichen, Ismail Atalans Comeback bei Lotte glückt, während Braunschweig und Großaspach die Punkte teilen - wie auch Cottbus gegen Lautern.
Karlsruhe verpasst Chance

Den 33. Drittliga-Spieltag beschlossen am Montagabend die Kickers aus Würzburg und der Karlsruher SC. Während es für die im oberen wie gesicherten Mittelfeld stehenden Unterfranken rein sportlich um nicht mehr viel ging, hatte der KSC die Chance, mit einem Auswärtsdreier den anvisierten Rang zwei zu untermauern. Am Ende sprang aber trotz einiger sehr guter Möglichkeiten (u.a. Joker Sararer an die Latte) sowie optischer Überlegenheit nur ein 0:0 heraus, womit die Badener zwar Zweiter sind - dennoch den heißen Atem der Konkurrenz von Wehen Wiesbaden (ein Punkt weniger) und Halle (drei Zähler weniger) spüren.

Uerdingen kann Osnabrück nicht stoppen
Tabellenführer Osnabrück hat sein Gastspiel am Sonntag in Duisburg beim KFC Uerdingen siegreich gestaltet und bei zwölf Punkten Vorsprung einen weiteren Schritt in Richtung Aufstieg gemacht. Das 3:1 war der fünfte Sieg in Folge der Lila-Weißen (Vereinsrekord), die sich beim KFC abgebrüht zeigten, durch Alvarez früh in Führung gingen und nach zwei herrlichen Schüssen mit einem 3:0 in die Schlussphase des Spiels gingen. Dort konnte selbst der Beister-Anschlusstreffer vom Punkt (78.) und die Rote Karte gegen Engel (80.) nichts ändern.

Unterhaching nun acht Spiele sieg- und torlos

Die Krise der SpVgg Unterhaching hält unvermindert an. Die Elf von Trainer Claus Schromm zog im Alpenbauer-Sportpark gegen Tabellennachbar FSV Zwickau mit 0:1 den Kürzeren und hat nur noch vier Zähler Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. Dabei hatte Haching, das nun seit acht Ligaspielen tor- und sieglos (0/3/5) ist, durch Schimmer die Chance auf das 1:0, doch der vergab vor der Pause vom Punkt. Zwickau nutzt eine der wenigen Torchancen durch Lauberbach nach einer Stunde zum Siegtreffer. Nach dem zweiten Dreier in Folge rückt der FSV an Haching vorbei auf Rang elf vor.

Schäffler und Kyereh nähren Wehen Wiesbadens Aufstiegshoffnungen
Der SV Wehen Wiesbaden hat im Aufstiegsrennen zurückgeschlagen, Fortuna Köln am Samstag einen empfindlichen Rückschlag im Abstiegskampf erlitten. Der Plan der Hessen, mit einem Sieg zumindest vorübergehend auf einen direkten Aufstiegsplatz zurückzukehren, erhielt durch Schäfflers 14. Saisontor schnelle Nahrung. Die Rheinländer setzten sich zur Wehr, SVWW-Torhüter Kolke war bis zum Kabinengang mehrmals auf dem Posten. Auf der anderen Seite machte Gegenüber Rehnen gegen Kyereh zweimal nicht die beste Figur (62., 90.), die Fortunen rutschen auf einen Abstiegsplatz.

Lotte: Atalans Comeback ist geglückt

Im Keller trafen sich Schlusslicht Aalen und Lotte, bei denen Ex-Coach Ismail Atalan auf die Bank zurückgekehrt ist. Der VfR legte gut los, Gäste-Keeper Kroll stand mehrmals im Blickpunkt. Die Pausenführung nach dem ersten Torschuss nach einer guten halben Stunde - Chato nutzte Funks bösen Schnitzer - war für die Sportfreunde so äußerst schmeichelhaft. Sliskovics Ausgleich (59.) verschaffte überlegenen Hausherren mächtig Rückenwind, Lotte schwamm bedenklich, sorgte aber nach Lindners Lattenkracher (82.) für einen gefährlichen Nadelstich und durch Straiths Siegtor zum 2:1 (83.) für fast gnadenlose Effizienz. Aalens Abstieg rückt näher.

Braunschweigs Joker Düker sticht

Ein weiterer Abstiegskracher stand in Braunschweig an, das Großaspach empfing. Die Gäste legten ihr Hauptaugenmerk auf eine kompakte Defensive, was die Bemühungen der aktiveren Eintracht im ersten Durchgang einbremste. Nach einer knappen Stunde schlug dann SGS-Offensivkraft Röttger zu. Der BTSV ließ sich nicht unterkriegen, Joker Düker rettete in der Nachspielzeit einen hochverdienten, aber am Ende glücklichen Punkt.

Cottbus verpasst den Sieg

Auch ohne den gesperrten Chefcoach Pele Wollitz sollten für Cottbus wertvolle Punkte im Abstiegskampf her. Gegen das harmlose Kaiserslautern sorgte zunächst nur Energie-Regisseur Freitas für Torgefahr, bis FCK-Schlussmann Grill Schlüter abräumte und Gjasula den fälligen Elfmeter verwandelte (80.). Die Nummer eins der Lausitzer, Spahic, verhinderte den Ausgleich gegen Huths Kopfball (84.), war aber gegen Löhmannsröbens Rechtsschuss kurz vor dem Ende machtlos. Der FCE verpasste den Sprung auf Rang 16.

Jena gewinnt in Rostock

Viel los war zu Beginn an der Ostsee, wo der Tabellenvorletzte Jena in Rostock zwar einen Start nach Maß erwischte, aber nach Wolframs Führung (6.) den prompten Ausgleich durch Breier (9.) schlucken musste. Carl-Zeiss-Schlussmann Coppens bewahrte sein Team gegen Biankadi sowie Cros vor dem Pausenrückstand. Im zweiten Abschnitt passierte lange Zeit wenig, ehe Jena wieder zuschlug: Starkes 2:1-Siegtreffer verschaffte den Thüringern den zweiten Dreier in Folge und im Abstiegskampf weitere Hoffnung.

Dadashov sorgt für den Auswärtsdreier

Die Preußen aus Münster gastierten bei 1860 München. Nur zu Beginn und Ende des ersten Abschnitts wurde der TSV in Person von Karger gefährlich, zwischenzeitlich erzielten die vorher verhalten agierenden Westfalen etwas überraschend die Führung (Dadashov, 30.). Die Löwen kamen dem Ausgleich nach Wiederanpfiff mehrmals nah, standen aber am Ende ohne Punkte da und müssen Münster im Tableau vorbeiziehen lassen.

Halle siegt nach Frühstart
Der Hallesche FC hatte den 33. Spieltag am Freitagabend mit einem 2:0-Sieg in Meppen eröffnet und bleibt damit voll im Aufstiegsrennen. Ein Blitzstart ebnete den Weg für den Erfolg des HFC. Erst traf Ajani nach einer Ecke (3.), dann veredelte Pagliuca mit seinem ersten Drittliga-Tor eine schöne Kombination des Teams aus Sachsen-Anhalt (10.). Meppen kam nach einer guten Viertelstunde besser ins Spiel, konnte Eisele bei einigen Chancen aber nicht überwinden. Pagliuca hätte fast auf 3:0 gestellt, der Pfosten rettete für den SVM (76.). Während Halle oben anklopft, muss Meppen immer noch den Blick nach unten richten.

kon